Coup knapp verpasst

Die BGL-Damen mussten sich nach einer starken Vorstellung beim Tabellenführer in Jena knapp mit 69:70 geschlagen geben.

Die Partie stand aus Litzendorfer Sicht unter keinem guten Stern. Der ohnehin dünne Kader war krankheitsbedingt stark dezimiert und auch Coach Flo Hager konnte nicht mit nach Jena reisen. Die Piratinnen traten daher lediglich zu sechst an- immerhin keine unbekannte Situation für die in den letzten Jahren häufig von Personalnot geplagten Damen.
Entsprechend stark begannen die Litzendorferinnen, gingen direkt in Führung und ließen keinen Zweifel daran zu, dass sie trotz allem an ihre Chance auf den Sieg glaubten. Jede einzelne „Piratin“ ging mit großem Einsatz zu Werke - am Ende konnten sich alle Akteurinnen in die Scorerliste eintragen. Und so endete der erste Spielabschnitt mit einer knappen Litzendorfer Führung (22:18).

Im zweiten Viertel setzte sich das ausgeglichene Bild fort: Jena versuchte den Druck zu erhöhen, doch die Gäste hielten - angetrieben von Daniela Vogel (19)- weiter dagegen, reboundeten stark und zeigten sich treffsicher aus allen Lagen. Top-Scorerin Sandra Schrüfer verwandelte allein insgesamt sechs Dreipunktwürfe (Litzendorf gesamt 9, Jena 10) und gab ihrem Team so immer wieder wichtige Impulse. Verena Ferguson und Annika Stromer verteidigten stark und sicherten sich vorne wie hinten wichtige Rebounds (Reboundduell am Ende 44:42 für Litzendorf). Zur Halbzeit leuchtete so ein 39:39 von der Anzeigetafel- und alles schien möglich.
Nach dem Seitenwechsel dauerte es fast drei Minuten, ehe der erste Korb fiel-für Jena. In der Folge gelang es den Gastgeberinnen erstmals, sich dank einiger
erfolgreicher Dreipunktwürfe einen kleinen Vorsprung zu erarbeiten (49:58 nach dem 3. Viertel), auch, weil die Piratinnen aufgrund einer Fingerverletzung von Schrüfer kurzzeitig nur zu viert auf dem Feld waren. Auch merkte man den Piratinnen nun teils doch die hohe Intensität an, mit der sie die Partie bestritten.
Doch die BGL-Damen gaben nicht auf: Svea Wagner kam mehrfach zum Abschluss und zeigte sich treffsicher von der Freiwurflinie (14 Punkte, 5/7 Freiwürfe). Punkt um Punkt arbeitete man sich wieder heran. Sophie Mendler (13, 5/7 Freiwürfe) traf wichtige Freiwürfe und glich knapp drei Minuten vor dem Ende per Dreipunktspiel aus zum 66:66. Jena konterte und zog wieder auf 70:66 davon. Dreißig Sekunden vor Schluss stellte Sandra Schrüfer per Dreier den Anschluss wieder her. Die Gastgeberinnen konnten im Gegenzug nicht scoren, so dass die Piratinnen sogar noch die Chance auf den Sieg hatten. Der letzte Litzendorfer Wurf fand jedoch leider nicht sein Ziel, so dass den BGL-Damen der verdiente Lohn für ihre beeindruckende Leistung verwehrt blieb.

Schrüfer (20), Mendler (13), Stromer (1), Ferguson (2), Wagner (14), Vogel (19).

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